| Lernwerkstatt |
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| Geschrieben von: Mag. Johanna Novak | ||
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Unsere Lernwerkstatt verbindet fächerübergreifend Gebiete aus Mathematik, Physik, Biologie, Chemie und Werken.
Wozu eine Lernwerkstatt ?
Folgende Fähigkeiten und Ziele sollen dabei entwickelt bzw. gefordert werden:
Wann gibt es die Lernwerkstatt ?Diesen neuen Pflichtgegenstand gibt es erstmals im Schuljahr 1997 / 1998 in der dritten Klasse des Realgymnasiums. Grundsätzlich wird der Lernwerkstattbetrieb in der dritten und vierten Klasse des Realgymnasiums durchgeführt.Welche Themen werden bearbeitet ?Pro Jahr bearbeitet jede/r Schülerin eigene Fragestellungen zu 4 von den 7 Themen.3. Klasse : Wasser, Luft, Boden, Wärme, Farbe, Licht, Bewegung & Freiraum 4. Klasse : Tragen und Stützen, Raum, Zeit, Formen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken & Freiraum Das Thema "Freiraum" bietet die Möglichkeit, eine Fragestellung zu bearbeiten, die in keinem der anderen Gebiete enthalten ist. Was wird beurteilt ?Folgende Beurteilungskriterien sind vorgesehen:
Woher kommt die Zeit ?In den Klassen mit Lernwerkstatt wird das Stundenkontingent von einem Teil der Gegenstände, die unmittelbar an dem neuen Fach beteiligt sind, um eine halbe Stunde reduziert z.B.: Physik wird schulautonom von 2 Wochenstunden auf 1,5 Wochenstunden reduziert. Die Gesamtanzahl der Wochenstunden der Schülerinnen bleibt, auf das Schuljahr verteilt, konstant.Wie sieht das in der Praxis aus ?Um kleinere Gruppen zu erhalten wird die Klasse halbiert. Die eine Hälfte arbeitet vier Wochen lang an einem Nachmittag pro Woche für drei Stunden in der Lernwerkstatt - die andere Klassenhälfte hat frei. Nach vier Wochen gibt es einen Turnuswechsel.Bei der Arbeit werden die Schülerinnen von zwei Lehrerinnen betreut und unterstützt. 1 - 2 Schülerinnen arbeiten an ihrer selbstgestellten, konkreten Frage aus dem Bereich der Naturwissenschaften. Am Ende des 4er - Blocks findet die vorbereitete Präsentation vor der Gruppe statt. Besonders Augenmerk wird dabei auf die optische und didaktische Aufbereitung gelegt. Aber natürlich auch der Inhalt wird berücksichtigt. Während der gesamten Zeit dokumentieren die Schülerin in geeigneter Form (schriftlich, fotographisch, mittles Video, ...) ihren Arbeitsprozess. Wichtig ist nicht unbedingt die absolute Lösung der gestellten Frage - dies wird aus zeitlichen Gründen mitunter schwierig werden - sondern der Lernprozess selbst. Der Weg ist das Ziel !Was könnte man/frau zum Beispiel fragen?Hier einige Beispiele, die bereits vorgekommen sind:
Diese Seite wurde am 12.08.06 von Johanna Novak erstellt. |



