Naturwissenschaftliche Projekte im Realgymnasium – 5. und 6.Klasse

 

Was sind die NaWi – Projeke?

In der Oberstufe des Realgymnasiumszweigs der Rahlgasse werden im Rahmen der naturwissenschaftlichen Fächer Projekte organisiert.

In diesem Projektunterricht werden alle naturwissenschaftlichen Fächer (M, BIO, GEO, PH, INF) beteiligt sein und Themen so bearbeitet, dass sie vom Blickwinkel aller Fächer beleuchtet werden. Innerhalb der Schulzeit werden Inhalte im Unterricht bearbeitet, es werden aber auch Exkursionen zu verschiedenen Organisationen in Wien oder auch außerhalb von Wien organisiert.

 

Was sind die Themen der NaWi -Projekte?

In der  5. Klasse werden diese Projekte mit den Themen „Mensch und Technik“ und „Mensch und Umwelt“ zusammenhängen. Das große Projektthema der 6.Klasse wird „Klima“ sein. Im und teilweise außerhalb des Unterrichts werden Inhalte bearbeitet, die mit diesen Schlagworten in Zusammenhang stehen. Zu diesen Themen können aber auch Workshops bei Partnerstellen unserer Schule, z.B. der Universität Wien, stattfinden.

Es kann sein, dass die einzelnen Themen über mehrere Projekttage behandelt werden, oder auch, dass nur ein Projekttag ein bestimmtes Thema beleuchtet.

In jedem Fall sollen aber die Themen der Exkursionen oder Workshops auch noch weiter im Rahmen von Projekttagen in der Schule behandelt und das Wissen der Schüler_innen somit verdichtet werden.

 

Was sollen die Schüler_innen von den NaWi-Projekten mitnehmen?

Im Rahmen dieser Projekttermine sollen Schüler_innen Fertigkeiten erlernen, die im heutigen Universitätsleben in den Naturwissenschaften unerlässlich sind. Hierzu gehören beispielsweise die Fähigkeiten Prozesse zu dokumentieren, Verfahren zu präsentieren, Sachverhalte im Kontext richtig einzuordnen, sowie sich mit einem Thema in schriftlicher Form auseinander zu setzen.

Konkret bedeutet das, dass sowohl Dokumentationen z.B. Exkursionsprotokolle, Präsentationen und auch schriftliche Arbeiten im NaWi Projektunterricht individuell oder auch in Gruppen bearbeitet werden. Hierbei wird ein Augenmerk darauf gerichtet, wie die einzelnen Ergebnisse oder Sachverhalte im Gesamtkontext zu beurteilen und einzuordnen sind, um umfassendere Zusammenhänge besser zu verstehen.

Ein schriftlicher Projektbericht, der von den Schüler_innen selbstständig verfasst werden soll, dient als Abschluss der naturwissenschaftlichen Projekte am Ende der 6. Klasse. Diese Projektberichte werden von Fachlehrer_innen betreut, welche die Klasse nicht regulär unterrichten. Die Lehrkräfte und die Themen der Berichte werden im Unterricht zugeteilt. Für das Verfassen des Projektberichts werden nicht nur die zugeteilten Betreuungspersonen, sondern auch ein schriftlicher Leitfaden zur Verfügung stehen. Nach Abschluss des Projektberichtes sollen die Themen vor einem Publikum der Rahlgasse präsentiert werden. Die Benotung der einzelnen Arbeiten wird in den jeweiligen Fächern mit.

 

Naturwissenschaftlicher Projektbericht

Der Projektbericht soll eine abschließende Aufgabe sein, in der sich die Schüler_innen besonders darauf konzentrieren, die Konventionen im schriftlichen Bereich der Naturwissenschaften zu erlernen.

Es soll ein Augenmerk darauf gelegt werden wie das Format erstellt ist (Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Quellenangabe), aber auch darauf Acht gegeben werden wie ein Thema abgehandelt wird.

 

Was sind die Themen für den Projektbericht?

Die Themen werden im Rahmen des Unterrichts in einer Themenfindungsstunde erarbeitet oder von den Lehrkräften vorgegeben. Jede/r Schüler/in soll ein eigenes Thema für seinen/ihren Projektbericht haben. Je nachdem ob das Thema dem Fach Biologie, Physik, Mathematik, Informatik oder Geographie zugeordnet werden kann gibt es fünf Betreuungspersonen, die die Ansprechpartner_innen für die Schüler_innen sein sollen und die Berichte auch korrigieren.

 

Was sind die Richtlinien für die Projektberichte?

Der Projektbericht muss mit einem Computer verfasst werden.

Jeder Projektbericht muss ein Deckblatt haben auf dem das Thema, der Name der/s Schülerin/s, der Name der Betreuungsperson, die Schule „AHS Rahlgasse“ und das Jahr (in dem der Projektbericht verfasst wurde) angegeben sind.

Darauf folgt ein Inhaltsverzeichnis, in dem die Überschriften (genauso wie im Text des Berichts) mit der Seitenzahl angegeben werden.

Im tatsächlichen Text des Berichts sollen je nach Unterthemen sinnvolle Unterüberschriften gemacht werden, die auch im Inhaltsverzeichnis angegeben werden müssen. Geeignete Schriftarten für den Bericht sind z.B. Arial, Times New Roman oder Calibri. Es soll die Schriftgröße 12 für den Text (Überschriften 14 oder 16) und ein Zeilenabstand von 1,5 für den gesamten Bericht verwendet werden.

Die Schüler_innen sollen sich für eine bestimmte Art zu zitieren entscheiden. Wie sie zitieren lernen sie in der unverbindlichen Übung, die auch zum Verfassen der VWA besucht werden sollte.

Am Ende des Berichtes muss das Quellenverzeichnis angegeben werden (Richtlinien à UÜ VWA).

 

Wie soll eine Präsentation des Projektberichts aussehen?

Um auch Präsentationen von eigenen Arbeiten bereits für die VWA zu üben, wird es bestimmte Termine geben zu welchen die Schüler_innen der 6.Klassen die wichtigsten Erkenntnisse ihrer schriftlichen Projektberichte vor den Lernwerkstattklassen (4.Klassen) präsentieren sollen.

Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die verwendeten Anschauungsmaterialien (Poster, Experiment, Power Point,…), den Präsentationsinhalt, die Gliederung der Präsentation und die Fähigkeit sich zu präsentieren (Lautstärke, Körpersprache, Interaktion mit dem Publikum, usw.) gelegt.

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